BUS-HOPPING: Stadtrundfahrt Bangkok-Style



Feb 2009 | Rubrik: Aktuell

Im Sekundentakt halten die Busse am Siam Square oder anderen Einkaufszentren und Knotenpunkten. Kleine grüne Busse, in denen man als durchschnittlich großer Mitteleuropäer kaum stehen kann, große Blechkisten mit Holzdielen, die zwischen den Bohlen den Blick auf den Asphalt freigeben, dröhnende Busse mit Fahrtwindkühlung und Musikbeschallung oder moderne Gelenkbusse aus China mit Videoschirm und Klimaanlage machen neugierig auf das Gefühl, einmal wie ein normaler Pendler durch Bangkok zu reisen. Leider sind nur sehr wenige Busse mit englischsprachigen Schildern ausgestattet und man muss sich schon trauen, einfach einmal einzusteigen.

Bangkoker Busfahrer bei der Arbeit.

Bangkoker Busfahrer bei der Arbeit.

Dann aber kann der Ausflug zu einem Höhepunkt des Stadturlaubs werden. Sobald der Bus die Hauptstraßen verlässt, offenbart sich das alltägliche Stadtleben in den Nebenstraßen, vorbei an Tempeln und Wochenmärkten die in keinem Reiseführer stehen und kuriosen Ladengeschäften, die nie zuvor gesehene Waren verkaufen. So sieht eine echte Stadtrundfahrt in Bangkok aus und natürlich sind auch sämtliche „großen“ Sehenswürdigkeiten mit solch einer Rundfahrt zu verbinden – falls man weiß, welche Linie wo hält. Und wenn man doch mal die Orientierung verloren hat: Aussteigen und mit dem Taxi zurück geht immer – und kostet auch nur ein paar Euro.

Die Bangkok Mass Transport Authorisation hat ein englischsprachige Seite, auf der man aus einer langen Liste fast alle Linienverläufe mit Stopps, Fahrzeiten und sogar die Tarife ablesen kann. Letztere erreichen allerdings auf keiner Strecke 60 Eurocent. Dabei sind sogar die benachbarten Provinzen Nonthaburi, Pathum Thani, Samut Sakhon, Samut Prakan and Nakhon Pathom im Streckennetz abgedeckt. Alternativ lässt sich – wenn auch etwas umständlich – nach Abfahrtsort suchen.
www.bmta.co.th/en

Text und Foto: Alexander Heitkamp

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